oder: neu Geschäftsmodelle der Gesundheitswirtschaft im Internet.

Durch Zufall bin ich beim Buchen von AdWords auf die Seite myFNP gestossen. Neu und unverfänglich bin ich auf der Seite gelandet und ich wurde herzlich begrüßt…

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Haben Sie wieder einmal keine Idee wie Sie Ihrem Arzt ein Geschenk machen können? Wie wäre es denn mit der Ulla - Hampelmann - Schmidt? :-)

Hier einige Fotos und der Link zum Hersteller…

Ulla Schmidt Geschenk 2

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Was machen Ärzte - vor allem Chirurgen - wenn sie mal keine Patienten haben? Nein, sie spielen nicht Golf.

Sobald der Computer und das Internet in der Nähe sind, werden sie sehr wahrscheinlich “Barney Blinddarm” spielen. Zumindest gehe ich einmal davon aus! ;-) Read the rest of this entry »

Die unabhängige Ärzteplattform hat das Qualitäts-Zertifikat der Health on the Net Foundation (HON) erhalten. Der HON Code of Conduct zeichnet esanum.de als vertrauenswürdiges medizinisches Internet-Portal aus, das die Qualitätskriterien für medizinische Websites erfüllt.

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Wie das Ärzteblatt meldet, hat eine aktuelle Studie aus Dallas gezeigt, dass der Body-Mass-Index (BMI) nicht so aussagekräftig für das Ausmaß einer Herzerkrankung wie der Bauchumfang ist. Dies ist das Ergebnis der aktuellen “Dallas Heart Study”. Dabei wurde der BMI mit dem Bauchumfang / Hüftumfang (bzw. dem Quotienten “Waist-Hip-Ratio”).

In Deutschland läuft dazu auch schon seit längerem die Aktionsreihe: “Bauchumfang ist Herzenssache“.  Es informiert, über  das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen beim kombinierten Auftreten von erhöhtem Bauchumfang, erhöhtem Blutzucker, veränderten Blutfettwerten und Bluthochdruck. Leider ist die Aktion scheinbar gerade in der Sommerpause.

Gelesen bei: Ärzteblatt 

Vor dem Start des neuen Gewebegesetzes in Deutschland kommt Bewegung in den Markt nut menschlichen Zellen und Geweben. Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) gibt ihre Tochterfirma GSO-G auf. Grund dafür ist eine deutliche Trennung zwischen der nicht kommerziellen, gemeinnützigen Organspende von der durch das Gesetz geschaffenen eher kommerziellen Gewebespende.

Die DSO agiert bundesweit als Koordinierungsstelle für Organspenden, betreut Krankenhäuser und koordiniert die internationale Vermittlungsstelle.

Die neue Firma (ehemals DSO-G) wird ab sofort laut Website “Deutsche Gesellschaft für Gewebetransplantation mbH” firmieren. Die Firma wird geführt durch die Medizinische Hochschule Hannover, die Uniklinik Leipzig sowie die Uniklinik Dresden.

Gelesen bei: Ärzteblatt

Link zur Deutschen Gesellschaft für Gewebetransplantation

Sehr lesenswert ist der Artikel in der Brand Eins (04 / 2007) zu “Rohstoff Mensch”

Eine Studie (Framingham-Studie) aus Harvard hat mich heute zum Schmunzeln gebracht. Einfach gesagt: Wenn Du soziale Kontakte zu adipösen Menschen unterhältst, ist es wahrscheinlicher auch unter Adipositas zu leiden als durch genetische Veranlagung.

Klar ist mir, dass ein schönes Essen und die Übertragung ähnlicher Lebensstile zu solchen Ergebnissen führen kann. Aber die Studienergebnisse führen auch aus, dass es Cluster (Gruppierungen) jeweils unter dünnen und unter übergewichtigen gibt. Selbst Freundschaften über weite Entfernungen zeigten gleiche Ergebnisse.

Hier mal eine Übersicht zu den Clustern:

Cluster der Framingham Studie

Quelle: Ärzteblatt

Aber die tollste Erkenntnis: Geschwister sind weniger ansteckend für das Körpergewicht. Adipöse Geschwister erhöhen das Risiko “nur” zu 40 %. Der Partner “nur” noch zu 37 %. Daraus kann man schließen, dass eine enge Freundschaft den Lebensstil mehr prägt als Ehe und Familie.

Da stellt sich mir doch gleich eine weitere Frage: Haben solche Netzwerke auch ähnliche Auswirkungen bei Trinkern? Sportsüchtigen? Spielsüchtigen?

Ich such mir mal nun neue Freunde. Ich bin mit meinen Freunden zufrieden!

Gelesen: Ärztezeitung

Link zur Studie (pdf)

Link zur Framingham Heart Study

Link zur Ernährungsberatung des Nestlé Ernährungsstudio

Urteil: erschreckend

Roland Berger hat eine neue Studie zu den Marketing- und Vertriebsmodellen im Pharmamarkt in Europa vorgestellt, die mir auch vorliegt.

Dabei gab es weniger überraschende (Beratungs-)Ergebnnisse:

- das traditionelle Vermarktungsmodell gerät zunehmend unter Druck
- Pharmakonzerne müssen ihren Vertrieb neu strukturieren
- der Kunde rückt wieder stärker ins Zentrum des Geschäftsmodells (inkl. Ausbau des CRM-Marketings)

Aber auch überraschende Ergebnisse:

Im Gegensatz zu anderen Studien und Expertenmeinungen (und eigenen Erfahrungen), die den API (Allgemeinmediziner, Internist, Praktiker) in den Vordergrund schieben, behauptet die Roland Berger-Studie, dass die Relevanz abnehmen wird.

Im Gegensatz dazu sollte die Relevanz von anderen Gruppen (sog. Stakeholdern) für das Pharmamarketing und den Pharmavertrieb steigen. Dazu zählen u. a. Fachärzte. Ich persönlich denke, dass die Relevanz vom API beibehalten wird und die anderer Stakeholder - bis auf die Fachärzte - steigen wird.

Somit scheint es auch so, dass unsere Arbeit in der Firma doch nicht umsonst ist *g*

Urteil: sehr lesenswerte Studie mit interessanten Impulsen

Link: zur kostenlosen Bestellung

P.S.: Cocomore ist eDetailing-Anbieter

Die Arbeit von Ärzten ist sicherlich nicht einfach.  Für Patienten ist es oft nicht einfach, Entscheidungen nachzuvollziehen. Warum deshalb nicht einmal die Perspektive tauschen, wohlig eingepackt in der digitialen Welt der Bits & Bytes?

Das  ZDF macht’s möglich mit dem Diagnose-Spiel von ZDF-Praxis. Dort wird Anamnese aufgenommen, Behandlungsstrategien entworfen und der virtuelle Patient sogar auf Herz und Lunge untersucht.

Urteil: sehr empfehlenswert!

Link: Diagnose-Spiel ZDF-Praxis

Gerade ist von Transinsight GmbH in Dresden die erste “wissensbasierte” Suchmaschine für Ärzte gestartet worden. Die Suchmaschine MeSHPubMed habe den Vorteil, dass sie die Inhalte nach dem Standard des “Wissensnetzwerks MeSH (Medical Subject Headings, eine Initiative der National Library of Medicine, USA)” sortiere, so das Unternehmen. Das erleichtere das Suchen und Finden von wissenschaftlichen Artikeln. Hilfreich sei vor allem die logische Strukturierung und Aufbereitung der wissenschaftlichen Artikel.  Angeblich sei durch diese Suchmaschine im Vergleich zu populären Suchmaschinen wie Google auch eine bessere Auffindbarkeit von geeigneten Artikeln gewährleistet.

Nun, jeder freut sich, dass das Suchen unseren geliebten Ärzten dann schneller von der Hand geht.

Gelesen bei: Informationsdienst Wissenschaft

Dem gegenüber ergab eine Studie im britischen Ärzteblatt, dass Suchanfragen bei Google durchaus hilfreich sein kann, um z. B. seltene Krankheitsbilder zu identifizieren. Das zeigt, dass unsere geliebten Ärzte durchaus beide Suchmaschinen bedienen sollten! ;-)

Gefunden bei: Deutsches Ärzteblatt