eHealth einmal anders - myNFP
16 April 2008
oder: neu Geschäftsmodelle der Gesundheitswirtschaft im Internet.
Durch Zufall bin ich beim Buchen von AdWords auf die Seite myFNP gestossen. Neu und unverfänglich bin ich auf der Seite gelandet und ich wurde herzlich begrüßt…
Rauchen bildet!?
21 Dezember 2007
Mein Blick über den Teller Mausrand hinweg hat es offenbart: Rauchen kann bilden. Zumindest behauptet dies ein Kollege von mir. Und schwupps gab es auch den Beweis hinterher. Hier die Fotos:
Geschenkidee: Ulla Schmidt als Hampelmann
10 Dezember 2007
Haben Sie wieder einmal keine Idee wie Sie Ihrem Arzt ein Geschenk machen können? Wie wäre es denn mit der Ulla - Hampelmann - Schmidt?
Hier einige Fotos und der Link zum Hersteller…
![]()
Online Spiel für Chirurgen und andere Ärzte
11 November 2007
Was machen Ärzte - vor allem Chirurgen - wenn sie mal keine Patienten haben? Nein, sie spielen nicht Golf.
Sobald der Computer und das Internet in der Nähe sind, werden sie sehr wahrscheinlich “Barney Blinddarm” spielen. Zumindest gehe ich einmal davon aus!
Read the rest of this entry »
Die unabhängige Ärzteplattform hat das Qualitäts-Zertifikat der Health on the Net Foundation (HON) erhalten. Der HON Code of Conduct zeichnet esanum.de als vertrauenswürdiges medizinisches Internet-Portal aus, das die Qualitätskriterien für medizinische Websites erfüllt.
Kopf ab - viraler Spot: Körper zerlegen
26 Oktober 2007
Tja, was sehen wir denn hier?
Ein neuer Spot hakt sich durch’s Netz. Die Konzeption und Idee ist durchaus gelungen und macht Spa. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich fortan beim Küssen “fremder Leute” (was ich natürlich nicht mache (-: ) immer an diesen Spot denken muss.
Was ist wichtiger? BMI oder Bauchumfang
15 August 2007
Wie das Ärzteblatt meldet, hat eine aktuelle Studie aus Dallas gezeigt, dass der Body-Mass-Index (BMI) nicht so aussagekräftig für das Ausmaß einer Herzerkrankung wie der Bauchumfang ist. Dies ist das Ergebnis der aktuellen “Dallas Heart Study”. Dabei wurde der BMI mit dem Bauchumfang / Hüftumfang (bzw. dem Quotienten “Waist-Hip-Ratio”).
In Deutschland läuft dazu auch schon seit längerem die Aktionsreihe: “Bauchumfang ist Herzenssache“. Es informiert, über das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen beim kombinierten Auftreten von erhöhtem Bauchumfang, erhöhtem Blutzucker, veränderten Blutfettwerten und Bluthochdruck. Leider ist die Aktion scheinbar gerade in der Sommerpause.
Gelesen bei: Ärzteblatt
Vor dem Start des neuen Gewebegesetzes in Deutschland kommt Bewegung in den Markt nut menschlichen Zellen und Geweben. Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) gibt ihre Tochterfirma GSO-G auf. Grund dafür ist eine deutliche Trennung zwischen der nicht kommerziellen, gemeinnützigen Organspende von der durch das Gesetz geschaffenen eher kommerziellen Gewebespende.
Die DSO agiert bundesweit als Koordinierungsstelle für Organspenden, betreut Krankenhäuser und koordiniert die internationale Vermittlungsstelle.
Die neue Firma (ehemals DSO-G) wird ab sofort laut Website “Deutsche Gesellschaft für Gewebetransplantation mbH” firmieren. Die Firma wird geführt durch die Medizinische Hochschule Hannover, die Uniklinik Leipzig sowie die Uniklinik Dresden.
Link zur Deutschen Gesellschaft für Gewebetransplantation
Sehr lesenswert ist der Artikel in der Brand Eins (04 / 2007) zu “Rohstoff Mensch”
Ich glaubte meinen Augen nicht und brauchte einige Sekunden, um meine Luftnot zu besiegen! Becel hat nach dem TV-lastigen Cholesterin-Tagebuch von B.R. mit einem nächsten Flight eine weitere Episode aufgelegt. Die liebe B.R. wirkt leider diesmal irgendwie ausgelaugt und schlapp. Ich hoffe doch nicht von Becel pro aktiv. ![]()
Und diese rote Bluse mit der Ziehharmonika… Einen Hauch von Marianne & Michael verströmte der Spot allenthalben. Mal im Ernst: Wer hat diesen Spot(t) verbrochen? Ich hoffe, dass dieser nie auf einer Shortlist landet.
Ganz stolz verkündete B.R., dass ihr Cholesterinspiegel innerhalb der 3 Testwochen von 253 auf 210 gesunken ist. Natürlich nur und durch Becel pro aktiv. Das waren magische Momente. Oder lags doch am Tagebuch?
Becel rettete ihr Leben. Und weil’s gerade so schön schmalzig ist, öffnet B.R. der TV-Öffentlichkeit Ihren Kühlschrank. Dieser besteht nur aus Obst, Gemüse, ein wenig Käse und Marmelade - und natürlich dazwischen ausschließlich Becel-Produkte. Hallo? Liebste Werber, in welcher Fantasiewelt ist denn dieser Weichspüler Weichspülspot entstanden? Scheinbar schauen die kreativen Jungs zu selten mal in den Kühlschrank ihrer Kunden. Es ist ganz klar. Es fehlen die Süßigkeiten, der Senf gleich neben dem Wodka und dem Gleitgel.
Aber im Ernst: es ist ja möglich, dass Kunden auf solche Becel-Spots reinfallen. Aber insgesamt ist der genauso schal und einfallslos wie der erste Becel-Werbespot.
Allein die Markendehnung empfinde ich selbst jetzt noch zweifelhaft. Jedes Mal im Kühlregal des Supermarkts meines Vertrauens sehe ich einige Produkte der Reihe “Becel pro aktiv”. Aber leider kann ich mich nicht anfreunden. Es ist ja auch nicht böse von mir gemeint NEIN!, aber ich habe immer augenblicklich das Gefühl an einem Stück Butter zu lecken. Schon mal gemacht? Nein? Probiert es aus! Es ist ein unglaubliches Gefühl. Wer grad kein Stück Butter da hat, kann auch am Samtteppich lecken. Das sollte den ähnlichen Effekt bringen.
Und weil alles nichts nutzt, hier ein persönlicher Appell: Liebste B.R., ich kannte Sie zwar nicht vor dem Becel-Spot, jedoch glaube ich kaum, dass Sie mit diesen Einstellungen Vertrauen und Glaubwürdigkeit für die Marke Becel gewonnen haben. Ich finde, dass hier die Werber gründlich versagt haben. Sorry Kollegen. Die Idee und Aktion mag gut gemeint gewesen sein. Ich finde gesundheitsfördernde Aktionen mehr als unterstützenswert - jedoch sollte der Mix an Idee, Authentität und Botschaft richtig gewählt sein. Der Verbraucher ist mündig und hat mich Sicherheit nicht nur Becel im Kühlschrank - auch und trotz eines erhöhten Cholesterinspiegels. Sorry Becel, so ist das wahre Leben! Oder Frau R.? Schauen Sie doch einmal selbst in Ihren Kühlschrank. Gern veröffentliche ich ein Fotos Ihres Kühlschranks!
Übrigens, für einen Moment habe ich mich sogar gefreut: Ich habe eine Dose “Becel pro aktiv” im Kühlschrank meiner Eltern entdeckt. Werden die nun auch vom Cholesterinspiegel gerettet?
Und der war net so leer und Becel-lastig.
Urteil: nicht mehr nett gemeint wie bei Episode 1, sondern nur peinlich. Hier wird mit den Ängsten und dem Unbekannten der Verbraucher gespielt. Danke Frau R.
P.S.: Schicken Sie mir Ihre Fotos vom Kühlschrankinhalt zu. Wir zeigen der Becel-Welt das wahre Gesicht!
Hast Du dicke Freunde?
27 Juli 2007
Eine Studie (Framingham-Studie) aus Harvard hat mich heute zum Schmunzeln gebracht. Einfach gesagt: Wenn Du soziale Kontakte zu adipösen Menschen unterhältst, ist es wahrscheinlicher auch unter Adipositas zu leiden als durch genetische Veranlagung.
Klar ist mir, dass ein schönes Essen und die Übertragung ähnlicher Lebensstile zu solchen Ergebnissen führen kann. Aber die Studienergebnisse führen auch aus, dass es Cluster (Gruppierungen) jeweils unter dünnen und unter übergewichtigen gibt. Selbst Freundschaften über weite Entfernungen zeigten gleiche Ergebnisse.
Hier mal eine Übersicht zu den Clustern:

Quelle: Ärzteblatt
Aber die tollste Erkenntnis: Geschwister sind weniger ansteckend für das Körpergewicht. Adipöse Geschwister erhöhen das Risiko “nur” zu 40 %. Der Partner “nur” noch zu 37 %. Daraus kann man schließen, dass eine enge Freundschaft den Lebensstil mehr prägt als Ehe und Familie.
Da stellt sich mir doch gleich eine weitere Frage: Haben solche Netzwerke auch ähnliche Auswirkungen bei Trinkern? Sportsüchtigen? Spielsüchtigen?
Ich such mir mal nun neue Freunde. Ich bin mit meinen Freunden zufrieden!
Gelesen: Ärztezeitung
Link zur Framingham Heart Study
Link zur Ernährungsberatung des Nestlé Ernährungsstudio
Urteil: erschreckend